Juhu, wir spielen wieder!

 

Endlich war es wieder so weit. Alle Schulbücher wurden weggeräumt und die Spiele kamen auf die Tische. Im November fand bei uns zum 5. Mal ein Spielenachmittag statt. Spielbegeisterte Kinder kamen mit ihren Eltern in die Schule und spielten was das Zeug hält. Es wurde gelacht, geknobelt, gekämpft und gemeinsam gewonnen. Viele schöne Erinnerungen nehmen wir mit nach Hause und freuen uns auf die Winterabende, an denen wir auch im Familienkreis gemeinsam spielen können.

Spielen und Lernen gehören zusammen: Gerade im Spiel lernen Kinder fürs Leben. Regelmäßiges Spielen ist für die kindliche Entwicklung von großer Bedeutung: Kinder sammeln Erfahrungen, die sie im Alltag gut nutzen können. Dabei ist nicht nur das Gewinnen und Verlieren gemeint, sondern vor allem das gemeinsame Erleben, das sich aufeinander Abstimmen und Einlassen und nicht zu vergessen der Spaß am gemeinsamen Tun.


Spielen bietet optimale Lernbedingungen. Es bietet Freiräume zum Ausprobieren. Es lockt in imaginäre Welten und fantastische Abenteuer. Es fordert den Ehrgeiz heraus und schafft eine angenehme Lernatmosphäre.

„Heute wird bei uns in der Schule nur gespielt!"

Zum fünften Mal lud die Don Bosco-Schule die Kinder der ersten bis dritten Klassen und deren Eltern zu einem Spielenachmittag in die Schule ein. Ab 16 Uhr waren am Dienstag, dem 19. November 2013 in den Räumen der Unterstufe alle Bücher und Hefte weggeräumt und es wurde nur noch gewürfelt, gelacht und gebaut.

90 Kinder und 60 Mütter, Väter, Omas und Opas fanden am späten Nachmittag noch einmal den Weg in die Schule. Nach einem gemeinsamen Lied und ein paar einführenden Erklärungen zum Verlauf der nächsten Stunden ging es auch gleich los!



In den Klassenzimmern der Unterstufe waren zahlreiche Spiele an Gruppentischen aufgebaut. Jeder konnte sich das aussuchen, wozu er gerade am meisten Lust hatte: Geschicklichkeitsspiele, Bewegungsspiele, Reaktionsspiele oder Knobelspiele - dies alles und noch viel mehr war im Sortiment vertreten.



Da die Don Bosco-Schule beim Wettbewerb „Spielen macht Schule“ vor drei Jahren gewonnen hatte, stehen ihr viele bekannte und pädagogisch wertvolle Spiele zur Verfügung, die sie damals als Preis überreicht bekam.



Überall wurde gelacht und gerätselt. Eltern bauten gemeinsam mit ihren Kindern nach einer Spielanleitung des Spieles „Speed Cups“ Türme aus bunten Eimern um die Wette.

Andere mussten beim Spiel „Hexenkugel“ lustige Aufgaben bewältigen, sodass ihre Kinder nur noch lauthals lachen konnten, entweder weil manche Eltern sich nicht überwinden konnte, vor allen ein Lied zu singen oder weil die Verrenkungen der Erwachsenen einfach zu lustig aussahen.

Zwei Stunden durften sich alle teilnehmenden Kinder mit ihren Angehörigen von den Lehrern der Don Bosco-Schule oder von Mitarbeitern aus dem Höchstadter Spielwarengeschäft „Rappelkiste“ in neue Spiele einweisen lassen. Die Inhaberin des Spielzeuggeschäfts Frau Birgit Brehm ergänzte das Sortiment der Schule wie im Vorjahr wieder mit Neuerscheinungen, oder besonders beliebten Spielen aus ihrer Erfahrung.


Wer eine kleine Stärkung zwischendurch brauchte konnte sich vom Förderverein der Schule mit Waffeln und Tee verpflegen lassen.



Am beliebtesten waren an diesem Nachmittag Geschicklichkeitsspiele wie Jenga, Plitsch Platsch Pinguin, Palazzo Paletti und Billy Biber. Aber auch bekannte Spiele wie Junior Monopoly, Kniffel, Ligretto oder Halli Galli waren begehrt.



Erkenntnisse der modernen Hirnforschung belegen: Spielerfahrungen sind förderlicher für ein Kind als passive Erfahrungsvermittlung durch das Fernsehen oder den Computer. Bewegung und Kreativität, soziales Lernen und Kommunikation sind nur einige Leistungsbereiche, die durch das Spiel gefördert werden.

Um das leibliche Wohl kümmerte sich der Elternbeirat und der Förderverein. Köstliche Waffeln wurden angeboten.


Kinder lieben es, mit ihren Eltern zusammen zu spielen und darum bietet die Don Bosco-Schule den Rahmen dafür.