Programmiere dein eigenes Computerspiel

Zum Ende des Schuljahres gab die Klasse 6.2 mit Fr. Rysy nochmal Gas! In fünf Kleingruppen programmierten die Schüler*innen
ihr eigenes Computerspiel unter Leitung und Betreuung von Jens Fissenewert und Nils Castner vom Medienzentrum Parabol,
gefördert durch den Bezirksjugendring Mittelfranken.
Ein Bewegungsspiel mit dem „Roboter“ Jens Fissenewert auf dem Pausenhof gab den Schülern Anregung zu ihrem Computerspiel.

Danach legten wir gleich los mit der Software Kodu Game Lab im Computerraum. Die Schüler überlegten sich einen Spielaufbau und Spielziele.  

Es entstanden Strategie- und Abenteuerspiele unter Wasser, auf Wiesen und in Gebirgen.

Am 2.Tag des Workshops ergänzten die Schüler ihre Spiele noch durch Soundeffekte und gestalteten die Landschaften aus.

Zudem testeten die Schüler gegenseitig ihr Spiel und gaben mit Unterstützung von Herrn Fissenewert konstruktive Rückmeldung wie:
„Der Gegner ist zu einfach zu besiegen, den musst du stärker machen“, „Der Raketenfisch lässt sich echt gut steuern, das macht Spaß“ oder
„Mir war nicht klar, wie viel Zeit ich habe – bau doch noch eine Zeitangabe mit ein“.
 

„Die Schüler erleben auf diese Weise die logischen Handlungsketten, die man einem Spielobjekt „beibringen“ muss,
damit es sich in eine bestimmte Richtung fortbewegen und dabei hüpfen oder schießen kann“, erklärte Jens Fissenewert.

Am Ende wurden die Schüler*innen gefragt: „Wie hat es Dir gefallen und was hast Du gelernt?“
„Ich fand es toll, dass man sich eine eigene Welt ausdenken kann und ich bin froh, dass ich mich mit der Technik jetzt besser auskenne.“
„Super war, dass man sein eigenes Spiel erstellen konnte und dabei aber Hilfe hatte.“
„Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich habe gelernt, wie man sich ein Spiel ausdenkt und die Figuren dazu programmiert.“
„Mir hat es sehr gut gefallen, weil man gelernt hat, wie man eine Figur programmiert, dass sie das tut, was man will.“
„Es hat mir sehr gut gefallen, weil man in meinem Spiel schießen konnte, wann man wollte. Außerdem war mein Spiel so schwierig, dass nur gute Spieler es gewinnen konnten.“
„Ich fand es cool, dass wir Hilfe von Experten hatten. Ich kann mir jetzt vorstellen, wie ein Spiel programmiert wird, dass ich zuhause spiele.“
„Ich habe mich gefreut, dass ich nach der Coronazeit ein Spiel mit meinen Freunden zusammen programmieren konnte!“